Ehemalige Mühlen und Wasserräder in Rheinbreitbach
„Als das Wasser des Breitbachs noch arbeiten musste“
Das uralte Kinderlied „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ ist wohl jedem bekannt. In Vergessenheit geraten ist jedoch, dass auch der Rheinbreitbacher Hausbach „Breitbach“ in längst vergangenen Zeiten dem Antrieb einer ganzen Reihe von Mühlen und Wasserrädern diente. Die Nutzung des Bachlaufes und dessen Wasserkraft wird sicherlich ein ausschlaggebender Punkt für die Ansiedlung und Gründung des Ortes in fränkischer Zeit (vor 966) gewesen sein. Dieser nannte sich auch ehemals, genau wie der Bach, einfach „Breitbach“. Das offen durch das Dorf fließende Gewässer wurde von den „Breitbachern“ jahrhunderte lang zur Viehtränke, zum Waschen, zum Bewässern der Felder und vielem mehr genutzt. Es hatte somit früher, im Gegensatz zur heutigen Zeit, eine sehr große Bedeutung.

- Alter Mühlstein.
Hauptstraße, Ecke Gebrüder-Grimm-Straße
Die Landesherren nahmen alle in ihrem Gebiet fließenden Gewässer für sich in Anspruch. In unserem Gebiet waren dies ursprünglich die Grafen von Sayn und ab dem Jahr 1264 die Kölner Erzbischöfe. Die Herren von Breitbach waren Dienstmannen bzw. Lehensträger der Landesherren, ihnen wurden die Wasser- und Mühlenrechte übertragen. So errichteten sie die Mühlen, die dann verpachtet wurden. Die Müller mussten dann jährlich eine Pacht, oft in Naturalien, abgeben. Von den Bauern behielt der Müller einen gewissen Teil des Mahlgutes, „die Molter“, als seinen Lohn ein. Für die Burgherren musste er „molterfrei“ mahlen.
Was erinnert uns heute noch an die Mühlen? Der erste Gedanke fällt auf das örtlich bekannte Restaurant „Zur Mühle“. Bedauerlicherweise ist dies inzwischen ein kompletter Neubau in einem Sporthallenkomplex, bei dem nur der Name noch an den historischen Standort der „Unteren Mühle“ erinnert. Wenn man jedoch seine Heimat etwas genauer durchstreift, so sind auch heute noch einige echte Mühlenrelikte zu entdecken. So findet man im Dorf zwei alte Getreidemahlsteine die zu Tischen an öffentlichen Sitzplätzen umfunktioniert wurden, etwas versteckter ist ein zerbrochener Mühlstein in der Pflasterung des Hofes am heutigen örtlichen Heimatmuseum. Die alten Gemarkungen „Mühlenberg“ und „Mühlenhardt“ liegen nördlich, bzw. südlich des Mühlentales, die Wege-/ Straßennamen „Eselsweg“ und „Mühlenweg“ beziehen sich auf ehemalige Verbindungen zu den Mühlen. Und noch lange nicht alle ehemaligen Mühlengebäude sind abgerissen oder verfallen, deren drei werden auch heute noch bewohnt.

- Alte Mühle in Rheinbreitbach
Bereits im Quellgebiet des Breitbachs nördlich von Bruchhausen wurden dessen Zuflussbäche nach kurzem Lauf aufgestaut, und das Wasser in langen Gräben zu den Antriebsrädern umgeleitet. Wie uns heute nur noch der Name verrät, muss sich in direkter Nähe des ehemaligen Bergwerks Sankt Marienberg die so genannte „Dockenmühle“ (Docke = Getreidebündel) befunden haben. Diese Mühle muss uralt gewesen sein, da zu ihr keinerlei Angaben in den Ortsgeschichten von Bruchhausen, Rheinbreitbach oder in anderen Quellen zu finden sind. Der ehemalige Mühlenteich „Dockemühlenweiher“ (heute noch als Fischteich existent) diente auch zur Speisung der „Wasserkunst“ (hölzernes Pumpwerk) des Bergwerkes selber. Eine Beschreibung im Bericht über einen Schulausflug zu den Rheinbreitbacher Bergwerken aus dem Jahre 1805 verdeutlicht die Größe und Funktion der Anlage:
Nicht weit von dem Schachte sahen wir eine so genannte Kunst. In einer ziemlich weiten Grube war ein Rad, das vierzig Schuh (ca. 12,50m) im Durchmesser hatte. Die eiserne Achse desselben oder der Zapfen am Wellbaume war drei Zoll dick. Ein kleiner dahin geleiteter Bach bewirkte seinen Umschwung. Außer diesem Kunstwerke steht noch ein anderes unter der Erde. Aus der Tiefe hörten wir das Knistern und Pochen desselben, und das Rauschen des Gewässers. Um dieses Werk in Bewegung zu setzen, musste also in gewisse Teufe Wasser geleitet, und um dieses Wasser wieder abzuleiten, ein Erbstollen getrieben werden, der es am Fuße der Anhöhe, worauf wir uns befanden, wieder zu Tage brachte. Die Einrichtung der Pumpen ist folgende: Sie sind alle von Holz, paarweise nebeneinander und zu zehn übereinander gestellt; bei jedem Paare befindet sich ein Becken, ausgenommen bei den beiden, die oben stehen, und das Wasser zu Tage ausführen. Das zweite Paar Pumpen leeret das Becken, das dass untere Paar füllte, und so geht’s fort von unten herauf bis zum höchsten Paare, und alles ist und bleibt zugleich in Bewegung. Auf jeden Zug steigt ungefähr ein Kubikfuß Wasser (ca. 31 Liter) hervor. Überhaupt ist der Mechanismus dieses Kunstwerks so eingerichtet, dass, wenn eine einzige Pumpe stockt, das ganze Werk zugleich stocken muss, ohne dass dadurch weiterer Schade angerichtet wird; die fehlerhafte Pumpe wird sogleich durch eine neue, die man auf diesen Fall immer in Bereitschaft hat, auf der Stelle ersetzt. Da der Herr Bergmeister versprach, uns das Ganze in einem kleinen Modelle zu zeigen, und unsere Gesellschaft zu groß war, um, ohne uns einen Wagestückes zu beschuldigen, ins Innere zu steigen, so begnügten wir uns mit dieser Beschreibung. Ich habe nur noch beizufügen, dass dies ganze große Werk keinen andern Zweck hatte, als die unterirdischen Wässer aus den Gruben empor zuleiten.
Folgt man auf der deutschen Grundkarte (M 1:5000, Blatt Bruchhausen) dem Bachlauf von St. Marienberg etwa 400m nach Nord-Westen an die Stelle wo der Hattenbach in den Breitbach mündet, so findet man hier die alte Gemarkung „An der Schleifmühle“. Ältere Einheimische nennen die Gegend „Am gelben Sandhaufen“, sehr wahrscheinlich ein überlieferter Hinweis auf eine Hinterlassenschaft des um 1850 hier errichteten Vitriolwerkes. Auch von der ehemaligen Schleifmühle sind in den momentan bekannten Quellen und in der Heimatliteratur keine Informationen zu finden. Der Gemarkungsname „Schleifmühle“ ist allerdings auch in anderen Bergbaugegenden überliefert. Man kann daher davon ausgehen das hier ein großer Schleifstein von einem Wasserrad angetrieben wurde. Nahe liegend ist, dass er dem Nachschleifen und Anspitzen der bergmännischen Werkzeuge diente. Als Schleifmühlen bezeichnete man aber auch Betriebe, in denen Natursteine gesägt und geschliffen wurden. Die bearbeiteten Steine wurden für Hausbauten, Kirchen und Kunstgegenstände verwendet. Diese Nutzungsmöglichkeit kann man hier allerdings als unwahrscheinlich ansehen, da die direkte Nähe zu einem größeren alten Steinbruch fehlt. Entlang des Hanges der Gemarkungen „In dem Einsiedel“ und „Auf dem Böscheid“ kann man heute noch bruchstückhaft Reste eines trockengefallenen Wasserlaufes (Grabens) finden. Er führte von einem ehemaligen Teich im Taleinschnitt von Nord-Osten her kommend, in etwa der 150 bis 140m Höhenlinie folgend, bis in den Bereich der ehemaligen Schleifmühle. Ob er dem Antrieb der Mühle oder möglicherweise anderer bergbaulichen Anlagen diente, ist heute schwer festzulegen. Dieser uralte Wasserlauf wurde bereits von den Bergbautätigkeiten des 19. Jahrhundertes und in jüngerer Zeit durch die Anlage von Forstwegen mehrfach unterbrochen und überlagert.

- Obere Mühle, Haus von Rhodius,
Zeichnung von F. Neunkirchen
In der Nachbarschaft der Mühle befand sich damals die St. Marienberger Kupferschmelzhütte, um die nun ein Streit entbrannte. Von Anton Clouth waren zuvor beide Bergwerke (Virneberg und Marienberg) wie auch die Schmelzhütte gemeinsam betrieben worden. Ab 1725 beanspruchten die neuen Betreiber (Gewerken) des St. Marienbergs, Wilhelm Hack und Reinhard Meinerzhagen, die Nutzung der Hütte für sich alleine.

- Ansicht eines Pochwerks,
Agricola 1557
Das Wasser des Breitbachs wurde in seinem Lauf an mehreren Stellen zur Aufbereitung der Erze aus den Bergwerken verwendet. Vor dem Trennen des Kupfererzes vom tauben Material, auf den so genannten Waschherden, musste das Gestein in Pochwerken staubfein zerkleinert werden. Im Wechsel der Bergwerksbetriebsperioden kam es wiederholt zum Verfall und Wiederaufbau von Aufbereitungsgebäuden, so dass die Lage und die Funktion der Gebäude heute nur schwer zuzuordnen sind. Nose führt 1789 in seinen orographischen Briefen über das Siebengebirge für den Virneberg zwei Pochwerke mit jeweils 6 Stempeln auf. In der Tranchot / v.Müffling Karte (1803-1820) sind die Werke (im Bereich der heutigen Tennisplätze) vermerkt. Auf einer Übersichtskarte aus dem Jahr 1855 von Markscheider Grohse sind zwischen der heutigen Einfahrt zum Rheinbreitbacher Waldfriedhof und dem Bereich an der Oberen Mühle insgesamt 4 Pochen eingetragen. Obwohl bereits die Dampfkraft ihren Einzug im Bergbau gehalten hatte, war das Virneberger Pochwerk bis 1850 auf 10 Stempel erweitert worden. Die anfangs erwähnte Schulklasse besuchte 1805 auch ein Pochwerk, in der Beschreibung heißt es: Dies ist eine Art von Mühle, die durchs Wasser getrieben wird, und fast wie eine Ölmühle ihr Schlagbalken hat. Unter diesen werden die von den Kindern in Stücke von 1, 2 bis 3 Zoll (25-75mm) zerschlagenen Erze in Staub verwandelt. Dies geschieht im Wasser, so dass die Steine immer nass sind, wenn die unten im Eisen beschlagenen Balken darauf fallen; welches sehr notwendig ist, weil sie sich ohne Wasser durch die Gewalt des Falles auf den Steinen entzünden würden, wodurch ein Teil des Staubes in der Luft verfliegen würde. Auch beschleunigt das Wasser die Zerreibung. Unter dem Pochwerke befinden sich Becken, worin der Staub sich sammelt. Aus dem Pochwerke wird dieser Staub in die Waschhalde gebracht, wo das Erz gewaschen, d.h. von den Stein- oder Erdeteilchen geschieden wird.
Im unteren Bereich um das heute geschlossene Waldschwimmbad müssen sich früher die Virneberger Schmelzhütte und das unterste Pochwerk befunden haben. In der direkten Nähe, unmittelbar an der jetzigen Einfahrt zum Waldfriedhof, entstand 1819 ein Stauteich für die untere Mühle, der für einigen Ärger und einen langjährigen Rechtsstreit sorgte. In der Hartnäckigkeit, mit der die Rheinbreitbacher Bürger um die ihnen gewohnte Wassernutzung kämpften, wird die damalige große Bedeutung des Baches für den Ort deutlich. Beim Füllen des Mühlenteiches fiel unterhalb der Bachlauf trocken und im Dorf fehlte das Wasser zur Viehtränke und zum Waschen. Wegen der großen Zahl von Fachwerkhäusern im Ort empfand man den Mangel an Löschwasser besonderes bedrohlich. Die Beschwerden gingen über den Landrat bis zur preußischen Bezirksregierung in Koblenz. Dort wurde auch Graf von Renesse-Breitbach vorstellig, der seine angestammten Rechte am Bachlauf wahren wollte. Es wurde ein Gutachten von auswärtigen Müllern angefertigt und eine Übereinkunft vorgeschlagen: Nur nachts durfte der Bach in den Mühlenteich geleitet werden und der Burggraben sollte sicherheitshalber für Löschzwecke mit Wasser gefüllt werden. Die Streitereien gingen jedoch noch einige Zeit weiter.

- Ölmühle mit Gesindehaus,
Zeichnung von F. Neunkirchen
Folgt man heute dem Weinbergsweg von der „Hans-Dahmen-Halle“, an deren Stelle sich früher einmal der Mühlenteich befand, in Richtung des Ortskerns, so benutzt man die gleiche Trasse, die auch der Wasserlauf zur nächsten Mühle nahm. Dort wo der Weg mit etwas Gefälle einen Bogen um einen kleinen Hügel mit zwei Bänken macht, war der historische Standort der Ölmühle. Im heimischen Dialekt wurde sie „de Ollersmüll’“ genannt. Sie befand sich in direkter Nähe des Gesindehauses der ehemaligen Unteren Burg, und gehörte ebenfalls zum Lehen der Herren von Breitbach. In ihr wurde aus Raps, Mohn oder Bucheckern pflanzliches Öl gewonnen. Die Pflanzenteile wurden sehr wahrscheinlich unter zwei großen, sich aufrecht drehenden Mühlsteinen zerquetscht. Mancherorts dienten auch Schlagbalken, ähnlich wie in den bereits beschriebenen Pochwerken, dem gleichen Zweck. Wie alt die Ölmühle war, ist nicht mehr bekannt. 1696 soll sie an L. Eulers verkauft worden sein. 1699 taucht in der Historie der Pächter Johann Lang auf. Arnold Strunck zahlte 18 Taler Pacht im Jahre 1756 und musste der Kirche in Unkel 7 Maß Öl abgeben. Um 1800 hießen die Ölschläger Johann Peter Mendgen und Arnold Henscheid. In diese Zeit fällt auch eine aus der Familienchronik Westhoven überlieferte Geschichte aus den Jahren nach der französischen Revolution. Die damaligen Bewohner der Ölmühle (oder möglicherweise der unteren Mühle) verkündeten den erstaunten Rheinbreitbachern ein Wunder und präsentierten ihnen, natürlich erst nach Entrichtung einer Art Eintrittsgeldes, eine „stigmatisierte Frau“. Auch der Chronist Westhoven war damals schon skeptisch und hielt die „Wundmale Christi“ an den Händen und Füßen der armen Frau eher für eine ausgekochte Geldeinnahmequelle zu Notzeiten (Anmerkung: Leider ist die für die Ortsgeschichte bedeutende Westhoven-Chronik in den 1970er Jahren auf unerklärliche Weise aus den Beständen des Heimatvereins verschwunden, so dass die interessante Geschichte nur noch unvollständig und dem Hörensagen nach weiter gegeben werden kann). 1802 und 1804 bat Heinrich Kreften um die Überlassung der Ölmühle. Der Burgverwalter Karst verpachtete sie dann an die Witwe Hillen, die später jedoch kündigte. Die Mühle hat wohl noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts bestanden und wurde dann durch mehrmaliges Feuer (zuletzt 1908) zerstört. Auf alten Postkarten mit Ortsansichten aus den 1920er Jahren waren noch die Grundmauern zu erkennen.

- Das ehemalige Hammerwerk

- Mühlrad der Benden-Mühle
(Foto: M. Rohfleisch)
Nach nur 300 Metern beschaulichem Lauf durch frühere Wiesen stand schon der nächste Kraftakt für den Breitbach an. Dort wo jetzt die Häuser Rheinstraße 50 u. 52 stehen, lag ehemals der Mühlenteich der Bendenmühle, auch Kreftensche Mühle genannt. Sie befand sich im heutigen Wohnhaus Rheinstraße 56. Das Wasserrad auf der versteckten Gebäude-Nordseite und das Zulaufrohr aus verzinktem Eisenblech sind bis zum heutigen Tage erhalten geblieben. Nachdem die Obere Mühle um 1727 mit in den Hüttenbetrieb der Bergwerke einbezogen wurde, reichte die Untere Mühle nicht mehr zur Bewältigung des Mahlgutes in Rheinbreitbach aus. In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde deshalb mehrmals um die Erlaubnis zur Errichtung einer neuen Mühle in den Benden ersucht. Diese scheiterte aber am Widerspruch des Freiherrn von Breitbach. Zur Alternative bemühte sich Burgverwalter Heinrich Kreften (Kräften) 1795 auch um die Genehmigung zum Betrieb einer Rheinmühle. Dem Unkeler Schöffen Klasen war jedoch schon die Erlaubnis zum Bau einer Schiffsmühle unterhalb der Stadt erteilt worden. Beide Vorhaben kamen nicht zur Ausführung. Nachdem Franz-Ludwig von Breitbach am 21.02.1796 verstorben war, konnte Heinrich Kreften anscheinend die Wasserechte klären und die neue Mahlmühle in den Bendenwiesen errichten. Die Mühle war auch zum Zerkleinern von Hirse- und Gerstenschalen eingerichtet und wurde von den Schwiegersöhnen Kreftens betrieben. Im Haus wohnte um 1800 Meister Berger, der zum Transport des Mahlgutes einen Esel hielt. Später ist die Mühle von der Familie Braun betrieben worden, die dann im Anfang des 20. Jahrhunderts nach Honnef umzog. Neuer Besitzer wurde die Familie Maier-Wachholder.

- Die ehemalige Rolandsmühle

- Rolandsmühle in Rheinbreitbach
Bedenkt man abschließend einmal, dass der Lauf des Breitbachs gerade mal eine Länge von etwas über 4 Kilometer aufweist, so ist es sehr erstaunlich, wie vielfältig die Nutzung seiner Wasserkraft war. Über viele Jahrhunderte war dies in unserer Gegend die einzige Alternative zur Muskelkraft von Mensch und Tier. Füllte ein Müller seinen Teich, so grub er sprichwörtlich dem Nächsten das Wasser ab. So wundert es Einen nicht mehr, dass um die Wasserrechte jahrzehntelang zäh gerungen wurde. Erst die Erfindung der Dampfmaschine und die fortgeführte Industrialisierung im 20. Jahrhundert mit den Antrieben durch Elektromotoren machten die Mühlen mit ihren Wasserrädern überflüssig.
Jürgen Fuchs, 2005/2006
Verwendete Literatur:
- Brungs / Faber, Geschichte Rheinbreitbachs, 1929/1952
- J. Faber, Der Streit um den gräflichen Mühlenteich, Heimatkalender Kreis Neuwied 1939
- G. Kügelgen, Feierstunden, kleine Lustreisen. Die Reise nach Breitbach, Godesberg 1806
- C.W. Nose, Orographische Briefe über das Siebengebirge, Frankfurt 1789
- Winfried Lenders, Die Holzlarer Mühle, Bonn 1999
- Honnefer-Volkszeitung (har.), Mit der Lohfelder Mühle fing damals alles an, 3./4.11.1999
- M. Rohfleisch, Magazin Rheinkiesel, Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, 06.2005
- Eugen Ernst, Mühlen im Wandel der Zeit, Konrad Theiss Verlag, 2005
- Josef Kläser, Schiffsmühlen zw. Neuwied u. Rheinbreitbach, Heimatjahrbuch Kreis Neuwied 2006
Historische Karten:
- Kartenaufnahme der Rheinlande durch Tranchot und v. Müffling,1803–1820. Nachdruck 1 : 25.000
- Preußisches Urkataster v. Rheinbreitbach, 1828/29. Flurkarten 1 : 1.250
- Preußische Kartenaufnahme, Uraufnahme, von Hippel, 1845. Nachdruck 1 : 25.000
- Situationsplan der Umgebung von Rheinbreitbach, 1855. Kopiert v. Markscheider Grohse
- Karte der Rheinstrombauverwaltung, K. hydr. Bureau, Section 8 Linz, 1872. 1 : 20.000
- Köngl. Preuß. Landesaufnahme, Neuaufnahme, 1893. Blatt 5309 Köngswinter, 1 : 25.000
Mündliche Quellen:
Auskünfte von verschiedenen älteren Rheinbreitbacher Einwohnern


